Sehenswürdigkeiten in Stockholm
Das Freilichtmuseum Skansen
Das Freilichtmuseum Skansen in Stockholm wurde bereits im Jahr 1891 eingeweiht und ist damit das älteste Freilichtmuseum weltweit. Im Grunde handelt es sich bei diesem Freilichtmuseum, das man bei einem Aufenthalt in der schwedischen Hauptstadt auf jeden Fall besuchen sollte, um kein Museum, sondern um eine Ansammlung historischer Bauten und eine immense Parkanlage mit Restaurants und Cafës. Im Tierpark des Skansen kann man zudem die bedeutendsten Tiere des Nordens aus nächster Nähe sehen, man kann alte Handwerke erleben und findet historische Landgüter aus den verschiedensten Gegenden Schwedens, die alle eine eigene Geschichte erzählen können.
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Das Vasa-Museum in Stockholm
Das gesamte Vasa-Museum stellt im Grunde nur ein einziges Schiff aus, das 1961 geborgen wurde, nachdem es 333 Jahre vorher vor Stockholm gesunken war. Es handelt sich daher nicht um irgendein Schiff, sondern um die Galeone Vasa, deren Restauration nahezu 50 Jahre dauerte, und das mit hunderten von Schnitzereien versehen ist und, auf Grund von Fehlberechnungen, während der Jungfernfahrt sank. Natürlich darf man das Schiff nicht betreten, sondern muss sich mit einer Runde um das legendäre Schiff begnügen, aber die zehn Ausstellungen, die um die Vasa angeordnet wurden, bieten einen Einblick in den Schiffbau des 17. Jahrhunderts, das Leben an Bord und selbst die Bergung der Vasa wird sehr ausdrucksvoll dokumentiert.
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Informationen für Reisebüros: Besuch des Vasa-Museums für Gruppen, 2025
Das Stadthaus (Stadshuset) in Stockholm
Das Stadthaus (Stadshuset) in Stockholm ist vermutlich eines der bekanntesten Bauwerke des Landes und gehört zu den bedeutendsten architektonischen Werken Schwedens, das noch heute die vollen Züge der schwedischen Nationalromantik aufweist. Während der Sommermonate kann man große Teile des Stadthauses besichtigen in dem sonst Politiker Stockholms ihre Entscheidungen treffen und wo auch jedes Jahr das bekannte Nobelfest stattfindet. Ein besonderes Erlebnis ist in der Regel ein Besuch im Goldenen Saal mit seinen über 18 Millionen Goldmosaikteilen, und auch der Blick über Stockholm, den jene erleben, die auch den 106 Meter hohen Turm des Stadthauses besteigen, der in gewisser Weise ein Symbol der schwedischen Hauptstadt ist.
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Die Altstadt (Gamla Stan) in Stockholm
Es gibt wohl keinen Besucher Stockholms der nicht auch die Altstadt (Gamla Stan) durchstreifen will, den ältesten Stadtteil, der über Jahrhunderte hinweg die ganze Stadt ausmachte. Auch wenn in der Gamla Stan nur 30 Gebäude unter Denkmalschutz stehen, so sind sämtliche Gebäude, mit einer einzigen Ausnahme, auf Grund des kulturhistorischen Werts geschützt und dürfen daher, zumindest außen, nicht verändert werden. Auf Grund der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Altstadt sollte man sich für den Besuch dieses Stadtteils auf jeden Fall ausreichend Zeit reservieren, denn bei weniger als drei Stunden bleibt sehr vieles auf der Strecke.
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Der eingemauerte Runenstein in der Prästgatan in Stockholm
Nur eine kurze Strecke vom Stortorget in der Altstadt Stockholms liegt die geschichtsbeladene Straße Prästgatan. Und in einem der Gebäude kann man einen eingemauerten Runenstein entdecken, den einzigen Stein der Altstadt der nicht in einem Museum untergebracht ist. Dieser Runenstein trägt den sehr nüchternen Namen U 53 und wurde zwischen den Jahren 1070 und 1100 als Erinnerungsstein geschaffen, allerdings nicht in Stockholm, da um diese Zeit die Stadt noch gar nicht existierte. Der Runenstein birgt noch heute einige Geheimnisse die man vermutlich nie lösen wird, im Gegensatz zum Kanonenrohr das man neben dem Runenstein sehen kann und der Straße, die eine lange, sehr bedeutende Geschichte für Stockholm birgt.
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Das Königliche Schloss in Stockholm
Mit seinen nahezu 1500 Räumen ist das königliche Schloss in Stockholm eines der größten Schlösser Europas. Dieses Schloss, das Eigentum des Staates ist, ist die Residenz des schwedischen Königs, der hier über rund 600 Räume verfügt. Neben den Privaträumen der königlichen Familie findet man hier auch die Schlosskirche und mehrere Museen. Die größte Aufmerksamkeit erhalten indes weder das Schloss, noch die sehr interessanten Museen, wobei man hierbei nicht nur die Schatzkammer wählen sollte, sondern auch jenes mit den alten Kutschen und jenes mit der Geschichte des Schlosses, das an der gleichen Stelle erbaut wurde wie das erste Schloss der Stadt, das jedoch bei einem Brand völlig zerstört wurde, sondern die tägliche Wachablösung.
Das Schloss Drottningholm (Drottningholms Slott) in Stockholm
Das Barockschloss Drottningholm wurde Mitte des 17. Jahrhunderts auf der Mälarinsel Lovön erbaut und verfügt über einen ausgedehnten Barockpark. Seit 1981 ist dieses Schloss der offizielle Wohnort des Königspaares. Allerdings gehört das Drottningsholms Slott nicht dem Königshaus, sondern dem Staat und der König hat dort lediglich das dauerhafte Dispositionsrecht. Sowohl die Parkanlage, als auch ein Teil des Schlosses, können das ganze Jahr über besichtigt werden, wobei allerdings das Schloss zur Nebensaison lediglich am Wochenende für Besuche offen steht. Der Eintritt in den öffentlichen Teil des Schlosses kostet (2025) für Erwachsene jeweils 160 Kronen.
Abba, das Museum
Das Abbamuseum in Stockholm ist ebenfalls kein Museum im Sinne des Wortes, sondern mehr eine permanente Ausstellung zur schwedischen Musikgruppe Abba, die mit Hilfe von Dokumenten, aber auch die Musik der Gruppe, die Geschichte einer musikalischen Legende, Schwedens lebend hält. Eine besondere Attraktion des Museums ist das sogenannte Ring-Ring-Telefon, da ein Besucher hier die Chance hat von einem der Abba-Mitglieder angerufen zu werden. Natürlich klingelt das Telefon nur sehr selten, aber allein die Chance spontan mit einem Abba-Mitglied sprechen zu können, lockt täglich sehr viele Besucher zu einem etwas längeren Aufenthalt neben dem Telefon.
Der Stortorget in Stockholm
Der Stortorget ist der älteste Platz Stockholms um den sich das erste Zentrum der schwedischen Hauptstadt bildete. Zwischen dem 14. Jahrhundert und 1732 befand sich an diesem Platz auch das Rathaus und hier öffnete auch die erste Apotheke Stockholms. König Erik IV. verfügte dann im Jahr 1563 dass aller Handel der Stadt auf diesem Platz stattfinden musste. Bedeutende Sehenswürdigkeiten am Stortorget sind einige Handelshäuser, die ihre Wurzeln im 16. und 17. Jahrhundert haben, auch wenn sie dann im 18. Jahrhundert etwas modernisiert wurden. Die Börse ersetzte Ende des 18. Jahrhunderts das alte Rathaus und beherbergt heute das Nobelmuseum, die Nobelbibliothek und die Svenska Akademien (Schwedische Akademie).
Der Hötorget (Heumarkt) in Stockholm
Dort wo man heute den Hötorget findet, lag im frühen Mittelalter der Ort Väsby, der bereits zur Wikingerzeit eine gewisse Bedeutung hatte. Das Wort Hötorget geht nur bis zum Jahr 1640 zurück, auch wenn man um diese Zeit dort weniger einen Marktplatz fand als mehrere Handwerksbetriebe. Bis zum 1. Januar 1914 fand auf dem Hötorget regelmäßig ein allgemeiner Markthandel statt, der ab diesem Datum eingeschränkt wurde, da man, ab diesem Zeitpunkt dort, aus sanitären Gründen, kein Fleisch mehr anbieten durfte. Später im gleichen Jahr wurde auch der Verkauf von Fisch, Brot, Gemüse und anderen Produkten verboten. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts wurden dann sämtliche Gebäude um den Hötorget abgerissen um, unter anderem, dem Konzerthus, einem Kaufhaus und anderen modernen Bauten Platz zu machen.
Der Sergels Torg in Stockholm
Der Sergels Torg erhielt seinen Namen nach dem bekannten schwedischen Bildhauer Johan Tobias Sergel, wobei der tiefer liegende Teil des Platzes als Plattan in Stockholm bekannt ist. Das Zentrum des Platzes macht die sogenannte Sergelfontänen aus, ein nachts beleuchteter Springbrunnen. Heute ist der Sergels Torg ein kulturhistorischer Platz, den die Stadt Stockholm schützen will. Als der Platz, der ursprünglich als Sveaplatsen geplant war, seinen endgültigen Namen erhalten sollte, so wollte man eigentlich den Namen Svea, der von Mutter Svea kommt, in irgendeiner Weise beibehalten, aber 1961, als der Sergels Torg dann endgültig seinen Namen erhielt, wollte man einen modernen Platz nicht mehr mit dem Namen Svea in Verbindung bringen, da dieser Name vor allem in nationalistischem Zusammenhang immer mehr Bedeutung gewonnen hatte.
Das Dramaten (Kungliga Dramatiska Teatern) in Stockholm
Das Dramaten in Stockholm wurde im Jahr 1788 von König Gustav III. gegründet, wobei allerdings das gegenwärtige Theatergebäude erst im Jahr 1908 eingeweiht wurde. Das Theater bietet jedes Jahr die Rekordmenge von rund 1000 Vorstellungen, natürlich verteilt auf die sechs vorhandenen Bühnen. Während das Dramaten, wie auch die Oper, bis 1809 die Privatbühnen des Königshaus waren, wurden sie mit Karl XIII. zu den Nationalbühnen Schwedens. Das Dramaten ist eines des bedeutendsten Bauwerke Stockholms im Wiener Jugendstil und war 1908 das teuerste kulturelle Gebäude Schwedens. Schon am äußeren des Dramaten erkennt man deutlich die europäischen Einflüsse, auch wenn der Architekt, Fredrik Lilljekvist, an zahlreichen Stellen auch die Elemente der nordischen Nationalromantik einfließen ließ, zumindest in Details, die das Dramaten zieren.
Der Strandvägen in Stockholm
Der Strandvägen in Stockholm, ein Boulevard und eine Esplanade, gilt als die schönste Straße Stockholms und ist rund 1,3 Kilometer lang. Während der erste Teil des Strandvägen bereits zur Weltausstellung des Jahres 1897 in Stockholm fertig gestellt wurde, wurden die anderen Häuser überwiegend zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut. Die meisten Gebäude entlang des Strandvägen sind in der Nationalromantik erbaut, einer nordischen Abwandlung des Jugendstils. Bereits 1877 erhielt der Strandvägen die erste Straßenbahnlinie Stockholms, die damals noch von Pferden gezogen wurde und vom Zentrum der Stadt nach Djurgården führte, der heutigen "Museumsinse" Stockholms.
Die Östermalms Saluhall (Markthalle) in Stockholm
Die Östermalms Saluhall wird in Stockholm in der Regel nur als Hallen, oder auch als Östermalmshallen bezeichnet und ist eine Markthalle in der man insbesondere Lebensmittel, Delikatessen und kleinere Restaurants findet. Diese 3000 Quadratmeter große Markthalle wurde bereits im Jahr 1888 erbaut und wurde im Beisein von König Oscar II. eingeweiht. Die Östermalms Saluhall gilt als einer der elegantesten Ziegelbauten Stockholms und verfügte vom ersten Tag an über eine elektrische Beleuchtung, die damals aus Bogenlampen und Glühlampen bestand. Seit der Eröffnung der Markthalle am 30. November 1888 war die Östermalms Saluhall ein Tempel des Genusses, denn hier warteten nicht nur die Bürger der Stadt auf die Bedienung an den Ständen, sondern auch die Küchenchefs der Stadt und die Lieferanten des königlichen Hofes.
Der Kungsträdgården in Stockholm
Der Kungsträdgården ist, neben dem Humlegården, die älteste Parkanlage Stockholms und heute einer der wichtigsten Treffpunkte der Stadt, mit rund 200 Veranstaltungen pro Jahr. Heute denkt man auch nicht mehr daran dass dieser Garten ursprünglich nur vom Königshaus benutzt werden durfte und hier im Jahr 1866 Schwedens erste internationale Kunst- und Industrieausstellung statt fand. Wenn man in der Geschichte zurückgeht, so erfährt man auch dass hier im 17. Jahrhundert der königliche Palast Makalös stand, der vom Lustgarten des Königs umgeben war, also tatsächlich noch ein "trädgården", also ein Garten lag.
Die Deutsche Kirche (Tyska kyrkan) in Stockholm
Die Deutsche Kirche in Stockholm ist, genau genommen, die Sankta Gertruds kyrka, liegt in der Gamla stan in Stockholm und wurde im Jahr 1571 gegründet. Im gleichen Jahr erhielt die deutsche Gemeinde, die zu jener Zeit überwiegend aus Kaufleuten bestand, von König Johan III. zahlreiche Privilegien da gerade der Handel für den Reichtum Stockholms unumgäänglich war. Auch wenn einige wenige Teile der Deutschen Kirche bis zur Gründungszeit zurückgehen, und Gegenstäände in der Kirche bis zum 17. Jahrhundert zurückreichen, entspricht der Bau weitgehend jenem des 19. Jahrhunderts, als sie auch den heutigen Kirchturm erhielt. Während die Kirchenglocken erst nach dem Brand im Jahr 1884 entstanden, geht das Glockenspiel bis zum Jahr 1660 zurück, auch wenn es 1888 repariert und 1923 vollkommen restauriert wurde.
Der Järntorget (Eisenplatz) in der Altstadt Stockholms
Der Name Järntorget erinnert insbesondere an die Zeit als dieser Platz der Umschlagplatz für Schmiedeeisen war, das hier über den Mälaren ankam um dann auf der Eisenwaage des Platzes vor dem Export gewogen wurde. Ende des 17. Jahrhunderts hatte der Eisenumschlagplatz seine Bedeutung verloren und es wurde am Rande des Platzes der Vorläufer der schwedischen Reichsbank erbaut, was die Struktur des Platzes sehr deutlich veränderte. Während vor einem der Bankgebäude die Statue des schwedischen Skalden Evert Taube steht, findet man auf dem Platz noch eine der alten, öffentlichen Wasserpumpen der Stadt und, nur wenige Meter davon entfernt, auch das älteste Café Stockholms.
Das Konzerthaus (Konserthuset) in Stockholm
Das Konzerthaus (Konserthuset) in Stockholm wurde zwischen 1924 und 1926 im klassischen Stil der 20er Jahre erbaut und dominiert den Hötorget. Von seiner blauen Farbe abgesehen sieht das Gebäude von außen relativ unscheinbar aus, im Gegensatz zum Inneren, das von mehreren bekannten Künstlern der Zeit dekoriert wurde und ein Meisterwerk der Epoche darstellt. Erst mit einer Renovierung in den Jahren 2010/2011 konnte man die bis dahin kritisierte Akustik des Konzerthausen auf modernsten Stand bringen. Das Konzerthaus Stockholms ist weltweit bekannt, da dort seit 1926 jedes Jahr mehrere Nobelpreise vergeben werden. Später kam noch ein Musikpreis und zweit Literaturpreise hinzu, die ebenfalls im Konzerthaus Stockholms vergeben werden.
Die Slussen (Schleuse) in Stockholm
Slussen (die Schleuse), offiziell die Karl Johansslussen, ist einer der verkehrsreichsten Plätze Stockholms, wobei die "goldene Brücke" die Gamla Stan (Altstadt) mit dem Stadtteil Södermalm verbindet. Gleichzeitig ist hier jedoch auch die Schleuse zu finden die die Trennung von Salzwasser (Salzsee) und Süßwasser (Mälaren) ausmacht. Nachdem der Verkehrsknotenpunkt von 1935 das Verkehrsaufkommen nicht mehr leisten konnte, plante man ab 2007 den Bau einer modernen Verkehrsverbindung die ab 2016 gebaut wurde und voraussichtlich im Jahr 2027 abgeschlossen sein wird. Wenn man von der Altstadt Richtung Södermalm geht, so kann man auf der linken Seite unmittelbar den Freiluftaufzug Katarinahissen (Katarina-Aufzug) entdecken, auf der rechten Seite jedoch auch unmittelbar das Stadtmuseum erreichen, wo man mehr über die Entwicklung Stockholms erfahren kann.
Der Katarina-Aufzug (Katarinahissen) in Stockholm
Der 38 Meter hohe Katarinahissen bei Slussen verbindet den Fußgängerwegenetz an den Schleusen mit dem Mosebacke Torg. Der erste Katarina-Aufzug wurde bereits 1883 eingeweiht und transportierte damals täglich etwa 1500 Personen. Als der Aufzug im Jahr 1933 wegen Alterserscheinungen eingestellt wurde und die Schleusen gebaut wurden, dauerte es nur drei Jahre bis ein neuer Katarinahissen entstand, der bereits 1941 eingeweiht wurde. Als dieser zweite Aufzug im Jahr 2010 ausgedient hatte, benötigte de Renovierung bis 2013. Mittlerweile ist der Aufzug wieder zugänglich, allerdings nur gegen eine Gebühr, wobei man auf der Anhöhe allerdings einen einzigartigen Ausblick über Stockholm, den Mälaren und die Ostsee hat.
Der Vergnügungspark Gröna Lund in Stockholm
Nach Werken des schwedischen Liedermachers und Poeten Carl Michael Bellman gab es bereits im 18. Jahrhundert in der Nähe oder auch beim Stockholmer Vergnügungspark Gröna Lund einen kleiner Vergnügungspark, umgeben von Gärten und mit einer bekannten Kneipe. Der Vergnügungspark Gröna Lund liegt mitten im königlichen Nationalstadtpark der schwedischen Hauptstadt und verfügt über rund 30 Attraktionen für Jung und Alt. Der lediglich zur Sommersaison geöffnete Park bietet jedoch nicht nur Attraktionen, sondern lädt auch regelmäßig internationale Künstler ein die dort abendliche Konzerte bieten. Der unmittelbar am Wasser liegende Vergnügungspark wird in den kommenden Jahren ausgeweitet, da die entsprechenden Genehmigungen bereits unterschrieben wurden.
Die Storkyrkan (die Große Kirche) in Stockholm
Die Storkyrkan in Stockholm, offiziell die Sankt Nicolai Kirche, ist die Domkirche Stockholms und wurde seit dem 14. Jahrhundert auch als Krönungskirche benutzt, also zu einer Zeit als Schweden noch katholisch war. An der Stelle des heutigen barocken Doms hatte bereits Birger Jarl, der Gründer Stockholms, im Jahr 1264 eine Kirche erbaut, von der heute leider nur noch wenige Spuren zu finden sind. Während die Fassade der Storkyrkan in Barock erscheint, kann man im Inneren insbesondere gotische Elemente finden die gegen den Himmel reichen. Die Bischofskirche verfügt, neben den beiden königlichen Sesseln, über den Silberaltar aus dem 18. Jahrhundert, die vergoldete Skulpturengruppe des Heiligen Georg aus dem Jahr 1489 und die größte der vier Kirchenglocken wiegt 5,2 Tonnen und wurde bereits 1638 gegossen.
Die Morten Trotzigs Gasse in Stockholm
Bei der Morten Trotzigs Gasse (Mårten Trotzigs Gränd) in der Stockholmer Altstadt handelt es sich um die engste Gasse Schwedens, da sie an den meisten Stellen nur eine Breite von 90 Zentimeter aufweist. Obwohl die Gasse mit ihren 36 Treppenstufen bereits seit Mitte des 16. Jahrhundert existiert, noch bevor der deutsche Kaufmann Mårten Trotzig dort ein Grundstück kaufte auf dem man heute ein Restaurant mit dem Namen des Immigranten findet, so erhielt sie erst 1949 ihren heutigen Namen, nachdem sie vorher rund 100 Jahre lang vollkommen gesperrt war, ohne dass der Grund hierfür jedoch dokumentiert wurde.
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